Heute erzählen wir euch von unserem ersten Fit Food Friday Tag. Es gab selbstgemachten Granola. Aber was ist eigentlich Granola?

Granola ist ein Müsli, aber irgendwie auch kein Müsli. Die Basis von Granola besteht immer aus Haferflocken, dass oft mit natürlichen Süßungsmitteln (z. B. Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup) und Ölen oder Fetten (z. B. Kokosöl oder Butter) vermengt wird. Der Unterschied zum herkömmlichen Müsli: Granola wird im Ofen knusprig gebacken. Das tolle an Granola: Man kann das reinhauen, was man eben mal da hat oder worauf man Bock hat: Walnüsse, Kokosflocken oder Chiasamen… Oder alles zusammen? Hier unser Rezeptvorschlag für eine Vorratsmenge an Granola:

 

Granola ohne raffinierten Zucker

Zubereitungszeit ca. 30 min

 

Grundzutaten (eine Vorratsportion)

250 g Haferflocken Großblatt

250 g Haferflocken Feinblatt

100 g Kokosöl nativ

150 ml Agavendicksaft

weitere Zutaten als Add-on, die wir verwendet haben

50g Leinsamen ganz

50 g Kokosraspeln

50 g Chiasamen

50 g gehackte Nüsse (z. B. Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse, Walnüsse – naturbelassen)

½ Teelöffel Zimt

eine Messerspitze Nelkenpulver

Zum Anrichten haben wir noch benutzt

Griechischen Joghurt

Bananen

Erdbeeren

Heidelbeeren

Zubereitung 

Den Ofen vorheizen: 150 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unterhitze

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen

Kokosöl zum Schmelzen bringen (bspw. in einer Mikrowelle), auf die Trockenmischung geben und gut unterrühren

Den Agavendicksaft dazugeben und gut vermischen

Den Granola auf ein Backblech ausgelegt mit Backpapier geben und flachdrücken, dann in den Ofen schieben. Nach ca. 10 Minuten aus dem Ofen nehmen und die Haferflockenmischung so gut es geht wenden. Für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben.

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach auseinander bröseln und in Vorratsbehältern umfüllen

Wir haben es wie folgt serviert: In einer Schüssel Granola und Joghurt abwechselnd schichten (je 2 Mal) und mit frischem Obst toppen. Guten Appetit!

Granola kann auch als Müsli, Topping für Süße Bowls oder Obstsalate benutzt werden.

Grundsätzlich ist dieses Rezept flexibel und man kann – bis auf die Grundzutaten – das reinmachen, was man da hat oder worauf man Lust hat.

Granola kann immer auf Vorrat gemacht werden, es muss nur verschlossen, kühl und trocken gelagert werden. Es ist allermindestens eine Woche, sicher noch länger. Bei uns hat er nur nicht länger überlebt, weil er schnell verputzt worden ist 😉

 

Aber warum benutzen wir bei diesem Rezept nicht den „normalen“ Zucker?  Wir würden ja nicht „Fit Food Friday“ heißen, wenn wir der Sache auf den Grund gehen….

Der „normale“ Zucker, auch raffinierter Zucker genannt, ist an sich günstig in der Herstellung und ist deshalb Bestandteil vieler Süßigkeiten und Süßgetränken. Diese Lebensmittel haben dadurch oft viel Kalorien und deshalb auch nicht unbedingt gesund.

Durch die eigene Zubereitung von Lebensmittel – so wie auch unser Granola – wissen wir auch, was genau in unserem Essen steckt. Denn oft ist es so, dass uns gar nicht bewusst ist, was genau in gekauften oder fremdzubereiteten (Fertig-)Produkten so drin steckt, oder? Durch selbstgemachtes Essen, können wir bewusst auf Zusatzstoffe und Chemikalien in unserem Essen verzichten.

Und mit unserem Granola haben wir auch ein Rezept, dass reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen, gesunden Fetten und so einiges mehr ist. Denn unter anderem sind Nüsse und Samen Träger dieser Nährstoffe.

 

Viel Spaß beim Nachmachen! Zeigt und erzählt uns gerne, wie ihr euren Granola gemacht habt, und folgt uns auf Instagram!

 

Unsere Quellen zum Nachlesen:

Crunchtaste

Akademie Sport Gesundheit

Thiru – warum selber kochen?

Zentrum der Gesundheit – Nüsse und Kerne

 

 

 

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